Pizza con Rucola
Diese Pizza mit dünnem, knusprigem Boden kommt mit süßer Tomate, geschmolzenem Mozzarella, zartem Prosciutto, pfeffrigem Rucola und nussigen Spänen von Parmigiano-Reggiano daher. Der Kontrast aus heißem Boden und kühlem Belag macht sie elegant, klassisch und ausgesprochen befriedigend.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
11 ZutatenTeig und Boden
Belag
Tipps
- •Wenn Ihr Ofen unter 250 °C bleibt, das Blech oder den Stein volle 20 Minuten vorheizen, um die Hitze von unten zu maximieren.
- •Den Mozzarella bei Bedarf trocken tupfen; überschüssige Feuchtigkeit ist der Hauptgrund, warum selbstgemachte Pizza matschig wird.
- •Für den ausgewogensten Biss den Rucola erst nach dem Backen auflegen, nicht vorher, damit er frisch bleibt und nicht bitter wird.
- •Mit einem Sparschäler lassen sich Parmigiano-Reggiano-Späne am besten breit und fein hobeln.
Zubereitung
- 1
Den Ofen auf die höchste Stufe vorheizen, idealerweise auf 250-275 °C, und dabei einen Backstahl, einen Pizzastein oder ein umgedrehtes schweres Blech mindestens 10 Minuten mit aufheizen. In einer kleinen Schüssel die gehackten Tomaten mit feinem Meersalz, getrocknetem Oregano und nativem Olivenöl extra würzen; nur so weit verrühren, dass sich alles verbindet und die Sauce schön frisch und nicht wässrig bleibt.
120 g gehackte Tomaten2 g feines Meersalz1 g getrockneter Oregano5 ml natives Olivenöl extra - 2
Den gekauften Pizzateig in 2 gleich große Stücke teilen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jedes Stück zu einem dünnen Kreis von etwa 24-26 cm Durchmesser ausziehen, dabei von der Mitte nach außen arbeiten und einen leicht aufgegangenen Rand stehen lassen. Wenn möglich kein Nudelholz verwenden, da dadurch die Luft herausgedrückt wird und der Boden weniger locker wird.
300 g gekaufter Pizzateig10 g feiner Hartweizengrieß oder Mehl, zum Bestäuben - 3
Eine Teigscheibe auf einen bemehlten Pizzaschieber oder auf ein Stück Backpapier legen. Die Hälfte der Tomatensauce dünn darauf verstreichen und den Rand frei lassen, dann die Hälfte des Mozzarellas darübergeben. Ein zurückhaltender Belag sorgt dafür, dass die dünne Pizza knusprig backt statt zu dämpfen.
120 g gehackte Tomaten120 g Mozzarella mit geringem Feuchtigkeitsgehalt, gerieben300 g gekaufter Pizzateig10 g feiner Hartweizengrieß oder Mehl, zum Bestäuben - 4
Die erste Pizza 6-8 Minuten backen, bis der Rand stellenweise gut gebräunt ist, der Käse geschmolzen und der Boden unten knusprig ist. Mit der zweiten Teigscheibe, der restlichen Sauce und dem restlichen Mozzarella ebenso verfahren.
300 g gekaufter Pizzateig120 g gehackte Tomaten120 g Mozzarella mit geringem Feuchtigkeitsgehalt, gerieben - 5
Sobald jede Pizza aus dem Ofen kommt, die Hälfte des Prosciutto darauf verteilen, damit er durch die Restwärme leicht anschmilzt, ohne auszutrocknen. Mit der Hälfte des Rucola und der Hälfte des gehobelten Parmigiano-Reggiano belegen.
60 g Prosciutto crudo40 g Rucola25 g Parmigiano-Reggiano, gehobelt - 6
Zum Schluss beide Pizzen mit dem restlichen nativem Olivenöl extra beträufeln. In Stücke schneiden und sofort servieren, solange der Boden knusprig und der Rucola frisch und pfeffrig ist.
10 ml natives Olivenöl extra
Ursprung & Geschichte
Pizza, die nach dem Backen mit luftgetrocknetem Schinken, frischem Grün und Hartkäse belegt wird, steht für einen modernen Stil der nord- und mittelitalienischen Pizzakultur, bei dem heiße und kalte Elemente auf derselben Pizza kontrastiert werden. Rucola wurde besonders im späten 20. Jahrhundert als Pizzabelag beliebt, geschätzt für seine pfeffrige Frische als Gegenpol zu reichhaltigem Käse und salzigem Prosciutto.
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