Dahi Baray
Weiche, luftige Linsenklöße saugen kühlen, leicht gewürzten Joghurt auf, bis sie innen zart und cremig werden. Abgerundet mit süß-säuerlichem Tamarinden-Chutney, Koriander, Kreuzkümmel und Chili bietet Dahi Baray den klassischen pakistanischen Kontrast aus Reichhaltigkeit, Frische und milder Schärfe.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
24 ZutatenBaray-Teig
Zum Frittieren und Einweichen
Joghurt-Dressing
Tamarinden-Chutney
Zum Fertigstellen
Tipps
- •Damit das Rezept in 45 Minuten bleibt, wird vorausgesetzt, dass die Linsen bereits mindestens 6 Stunden oder über Nacht eingeweicht wurden.
- •Wenn der Teig schwer wirkt, noch etwas länger von Hand schlagen; eingeschlossene Luft macht die Klöße lockerer.
- •Für besonders glatten Joghurt zuerst verquirlen und dann durch ein Sieb streichen.
- •Das Frittieröl wird nicht vollständig aufgenommen; die Nährwerte berücksichtigen eine geschätzte Ölaufnahme von insgesamt etwa 18 g für 2 Portionen.
- •Mit Papri, Zwiebelscheiben oder extra Chutney servieren, wenn du eine Chaat-ähnliche Präsentation möchtest.
Zubereitung
- 1
Die eingeweichten Linsen gründlich spülen und gut abtropfen lassen. Mit Wasser, Ingwer, Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Chilipulver und Salz in einen Mixer geben. Zu einer dicken, glatten Paste mixen und bei Bedarf zwischendurch die Masse vom Rand schaben; nur so viel Wasser verwenden, dass sich die Masse gerade noch bewegt. Das Natron 30-45 Sekunden unterrühren, bis der Teig etwas luftig und heller wirkt – so bleiben die Baray weich.
120 g geschälte schwarze Linsen (Urad Dal), eingeweicht und abgetropft45 ml Wasser10 g Ingwer4 g Koriandersamen3 g Kreuzkümmelsamen1 g Chilipulver4 g Salz1 g Natron - 2
In einer Schüssel den Joghurt mit dem kalten Wasser, Salz, geröstetem Kreuzkümmelpulver und Zucker glatt und gut gießbar, aber noch so dick verrühren, dass er einen Löffel überzieht. Während des Frittierens kalt stellen, damit das fertige Gericht schön kühl und erfrischend ist.
350 g Naturjoghurt mit vollem Fettgehalt80 ml kaltes Wasser3 g Salz2 g geröstetes Kreuzkümmelpulver4 g Zucker - 3
In einer kleinen Schüssel Tamarindenpaste, warmes Wasser, Jaggery oder braunen Zucker, geröstetes Kreuzkümmelpulver, Chilipulver und Salz glatt verrühren. Abschmecken und so ausbalancieren, dass die Sauce süß-säuerlich mit milder Schärfe ist.
20 g Tamarindenpaste60 ml warmes Wasser12 g Jaggery oder brauner Zucker1 g geröstetes Kreuzkümmelpulver0.5 g Chilipulver1 g Salz - 4
Das neutrale Öl in einem kleinen, tiefen Topf auf etwa 170-175 °C erhitzen. Mit zwei Löffeln oder feuchten Fingern kleine walnussgroße Portionen des Teigs ins Öl geben und in Chargen 4-5 Minuten frittieren, dabei gelegentlich wenden, bis sie aufgegangen und tiefgolden sind. Den Topf nicht überfüllen, sonst sinkt die Temperatur und die Baray saugen zu viel Öl auf.
500 ml neutrales Öl - 5
Die frittierten Baray mit einem Schaumlöffel herausheben und sofort in das warme Wasser geben. 8 Minuten einweichen; sie sollten deutlich weicher werden. Dann jedes Stück vorsichtig zwischen den Handflächen ausdrücken, um überschüssiges Wasser zu entfernen, ohne sie zu zerbrechen.
750 ml warmes Wasser - 6
Die ausgedrückten Baray in einer flachen Servierschale anrichten und mit dem gekühlten Joghurt-Dressing übergießen, sodass sie gut bedeckt sind. 5 Minuten ruhen lassen, damit sie etwas Joghurt aufnehmen und innen cremig werden.
- 7
Das Tamarinden-Chutney darüberlöffeln. Mit fein gehacktem frischem Koriander bestreuen und mit Chilipulver sowie geröstetem Kreuzkümmelpulver bestäuben. Gekühlt oder kühl als Snack, Beilage oder leichte Mahlzeit servieren.
8 g frischer Koriander0.5 g Chilipulver1 g geröstetes Kreuzkümmelpulver
Ursprung & Geschichte
Dahi Baray ist ein beliebter pakistanischer Snack und ein Ramadan-Klassiker aus frittierten Linsenklößchen, die in Wasser weich gemacht und mit gewürztem Joghurt bedeckt werden. Er ist eng verwandt mit Dahi Vada in ganz Südasien; pakistanische Varianten enthalten oft Tamarinden-Chutney, gerösteten Kreuzkümmel und Chili für ein ausgewogenes Spiel aus kühlenden, süßen, säuerlichen und scharfen Aromen.
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