Empal Gepuk
Empal Gepuk ist reichhaltig, duftend und tief herzhaft, mit zartem Rindfleisch, das den Geschmack von Kokosmilch, Galgant, Zitronengras und Kaffirlimette trägt. Ein kurzes finales Braten sorgt für karamellisierte Ränder und einen glänzenden Überzug, während frische Gurke den Teller leicht und ausgewogen macht.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
13 ZutatenRind und Schmorgrundlage
Zum Fertigstellen
Zum Servieren
Tipps
- •Für eine keto-freundliche Version ist der Palmzucker nur sparsam bemessen; so bleibt das traditionelle Geschmacksprofil erhalten, während die Kohlenhydrate niedrig bleiben.
- •Rinderbug gart in dieser verkürzten Methode schneller als Brust und ist die bessere Wahl, wenn die Zeit knapp ist.
- •Eine breite Pfanne statt eines tiefen Topfes verwenden, damit die Schmorflüssigkeit schnell genug reduziert und die Kokos- und Gewürzaromen konzentriert werden.
- •Ist das Fleisch nach 25 Minuten noch etwas fest, nach dem Klopfen dünner schneiden; so bleibt die Endtextur zart, ohne die Garzeit stark zu verlängern.
- •Sambal nur nach Wunsch dazu servieren, aber beachten, dass viele Sambals zusätzlichen Zucker enthalten.
Zubereitung
- 1
Das Rindfleisch trocken tupfen. Den Knoblauch schneiden, Galgant und Zitronengras andrücken und die Kaffirlimettenblätter zupfen, damit sie ihr Aroma schnell abgeben; so passt das Gericht besser in die kürzere Garzeit, ohne an Charakter zu verlieren.
500 g Rinderbug oder Brust, in 2 große Steaks geschnitten4 Zehen (16 g) Knoblauch, fein geschnitten25 g Galgant, in Scheiben und leicht angedrückt2 Stängel (40 g) Zitronengras, weißer Teil angedrückt4 Blätter Kaffirlimettenblätter, gezupft - 2
Das Rindfleisch in einen breiten Topf geben, zusammen mit Kokosmilch, Wasser, Knoblauch, Galgant, Zitronengras, Kaffirlimettenblättern, gemahlenem Koriander, Salz, weißem Pfeffer und Palmzucker. Bei mittlerer Hitze nur sanft zum Köcheln bringen, dann die Hitze reduzieren. Ohne Deckel 22-25 Minuten garen, dabei ein- bis zweimal wenden, bis das Fleisch durch und recht zart ist und die Flüssigkeit zu einer dicklichen Glasur reduziert ist. Die Hitze dabei sanft halten, damit die Kokosmilch nicht stark ausflockt.
500 g Rinderbug oder Brust, in 2 große Steaks geschnitten250 ml Kokosmilch, vollfett200 ml Wasser4 Zehen (16 g) Knoblauch, fein geschnitten25 g Galgant, in Scheiben und leicht angedrückt2 Stängel (40 g) Zitronengras, weißer Teil angedrückt4 Blätter Kaffirlimettenblätter, gezupft1 TL (2 g) gemahlener Koriander1 TL (5 g) Salz1/2 TL (1 g) weißer Pfeffer12 g Palmzucker, gerieben - 3
Das Rindfleisch auf ein Brett legen und 5 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft setzt und es sich leichter weiterverarbeiten lässt. Die reduzierte Schmorflüssigkeit in der Pfanne zurückbehalten.
500 g Rinderbug oder Brust, in 2 große Steaks geschnitten - 4
Mit einem Mörser, Fleischklopfer oder der flachen Seite eines schweren Messers das Rindfleisch vorsichtig flach klopfen, bis es etwas platter ist und die Fasern sich zu einer grob zerfaserten Oberfläche lösen. Nicht vollständig zerdrücken; ideal ist eine unregelmäßige Struktur, die Würze aufnimmt und an den Rändern knusprig wird.
500 g Rinderbug oder Brust, in 2 große Steaks geschnitten - 5
Das flach geklopfte Rindfleisch zurück in die Pfanne geben und 1-2 Minuten in der reduzierten Kokos-Gewürz-Flüssigkeit wenden, bis es gut überzogen ist. Dieses kurze erneute Glasieren sorgt vor dem Braten für die typische süß-herzhafte Oberfläche.
500 g Rinderbug oder Brust, in 2 große Steaks geschnitten - 6
Das Kokosöl in einer Pfanne bei mittelhoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch 1-2 Minuten pro Seite braten, bis es gebräunt ist und karamellisierte Ränder hat, aber nicht hart oder trocken wird. Ist die Pfanne klein, die Stücke nacheinander braten. Für noch mehr Geschmack die klebrigen Bratrückstände darüberlöffeln.
20 g Kokosöl500 g Rinderbug oder Brust, in 2 große Steaks geschnitten - 7
Das Empal in Stücke schneiden oder zupfen. Heiß mit der Gurke servieren, damit das aromatische, reichhaltige Rindfleisch einen frischen Kontrast bekommt.
80 g Gurke, in Scheiben500 g Rinderbug oder Brust, in 2 große Steaks geschnitten
Ursprung & Geschichte
Empal Gepuk ist ein Rindfleischgericht aus Sunda und Westjava, bei dem das Fleisch mit aromatischen Gewürzen geschmort, leicht geklopft und anschließend gebraten wird, bis es würzig und an den Rändern leicht knusprig ist. Der Name "gepuk" bezieht sich auf das Klopfen, das die Fasern lockert und das Würzen erleichtert. Es gibt in Java viele Varianten, oft mit einer Balance aus süßem Palmzucker, duftendem Galgant, Zitronengras und Kaffirlimettenblättern.
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