Khua Kling
Khua Kling ist ein feuriges südthailändisches Trocken-Curry aus krümeligem Schweinefleisch, umhüllt von einer kräftigen Paste aus Chilis, Zitronengras, Galgant, Kurkuma und Shrimp-Paste. Abgerundet mit duftenden Makrut-Limettenblättern ist es intensiv würzig, zitrusfrisch und scharf; am besten mit Jasminreis und kühlender Gurke.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
20 ZutatenCurrypaste
Schweinefleisch und Würzung
Zum Fertigstellen und Garnieren
Tipps
- •Makrut-Limettenblätter werden traditionell verwendet; falls nicht erhältlich, die Schale von 1 zusätzlichen Limette in der Paste verwenden und zum Schluss etwas fein abgeriebene Limettenschale darübergeben, auch wenn der Geschmack dann weniger authentisch ist.
- •Schweinefleisch mit etwas Fett wählen, damit die Textur besser wird; sehr mageres Fleisch kann trocken schmecken, bevor das Curry die richtige trockengebratene Konsistenz erreicht.
- •Langbohnen sind eine häufige moderne Ergänzung für mehr Frische, das Gericht kann aber auch ohne sie als rein fleischige, traditionellere Variante zubereitet werden.
- •Mit kühlem rohem Gemüse wie Gurke, Kohl oder Thai-Basilikum servieren, um die Schärfe auszugleichen.
Zubereitung
- 1
Die Currypaste vorbereiten. Die eingeweichten getrockneten Chilischoten im Mörser mit dem Salz zerstoßen, bis sie recht glatt sind. Zitronengras, Galgant, Kurkuma, Knoblauch, Schalotte, Makrut-Limettenschale, weiße Pfefferkörner und Shrimp-Paste zugeben und zu einer feinen, aromatischen Paste zerstoßen. Für die beste trockene Curry-Textur so lange weiterarbeiten, bis keine groben faserigen Stücke mehr vorhanden sind. Bei Verwendung eines kleinen Mixers nur bei Bedarf 1–2 TL des Wassers zugeben und zwischendurch gut nach unten schaben.
12 g getrocknete rote Chilischoten, 10 Minuten in heißem Wasser eingeweicht und abgetropft20 g Zitronengras, nur der zarte innere Teil, fein geschnitten10 g Galgant, fein geschnitten12 g frische Kurkuma, geschält und in Scheiben geschnitten15 g Knoblauchzehen, geschält25 g Schalotte, in Scheiben geschnitten2 g Makrut-Limettenschale, fein geschnitten8 g Shrimp-Paste2 g weiße Pfefferkörner2 g feines Salz - 2
Einen Wok oder eine breite Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und das Öl hineingeben. Die Currypaste zugeben und 1–2 Minuten unter Rühren anbraten, bis sie duftet und etwas dunkler wird. Nicht anbrennen lassen; die Hitze reduzieren, falls die Paste ansetzt.
10 ml neutrales Öl - 3
Das Hackfleisch zugeben und sofort mit einem Pfannenwender zerteilen, damit es fein krümelig gart. 3–4 Minuten unter Rühren braten, bis das Schweinefleisch nicht mehr rosa ist und die Paste es gleichmäßig umhüllt.
300 g Hackfleisch vom Schwein - 4
Mit Fischsauce und Palmzucker würzen, dann das Wasser zugeben und bei mittelhoher Hitze weiterbraten. 4–5 Minuten unter häufigem Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und das Fleisch trocken, intensiv aromatisch und leicht im eigenen Fett brutzelt statt zu dämpfen. Dieses trockene Finish ist das Markenzeichen von Khua Kling.
12 ml Fischsauce4 g Palmzucker60 ml Wasser - 5
Die geschnittenen Makrut-Limettenblätter, die Bird’s-Eye-Chilis und die fein geschnittenen Langbohnen zugeben. 1 Minute durchschwenken, nur damit die Blätter zusammenfallen und die Bohnen gerade eben zart werden, dabei aber schön frisch und knackig bleiben. Abschmecken und bei Bedarf mit ein paar Tropfen Fischsauce nachwürzen.
6 Blätter Makrut-Limettenblätter, Mittelrippe entfernt und sehr fein geschnitten4 g frische Bird’s-Eye-Chilis, fein geschnitten40 g Langbohnen, sehr fein geschnitten - 6
Sofort mit Gurkenscheiben und gedämpftem Jasminreis servieren. Khua Kling sollte scharf, würzig, aromatisch und trocken schmecken, nicht saucig.
120 g Gurke, in Scheiben, zum Servieren300 g gedämpfter Jasminreis, zum Servieren
Ursprung & Geschichte
Khua Kling ist eine Spezialität Südthailands, bekannt für ihre intensive Schärfe und ihren stark aromatischen, trockenen Curry-Stil. Anders als kokosbasierte Currys aus Zentralthailand wird es fast trocken angebraten, wodurch sich die Aromen von frischen Kräutern, Chilis und Shrimp-Paste konzentrieren. Das Gericht spiegelt den kräftigen, von Gewürzen geprägten Charakter der südthailändischen Küche wider.
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