Cape-Malay-Gemüsecurry
Dieses Cape-Malay-Gemüsecurry ist weich, duftend und wunderbar wohltuend, mit zarten Kartoffeln und Kichererbsen in einer warm gewürzten Tomaten-Zwiebel-Sauce. Der Geschmack ist rund und aromatisch statt scharf, was es zu einem idealen Curry für Einsteiger und ein unkompliziertes Abendessen unter der Woche macht.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
17 ZutatenCurrybasis
Gemüse und Kichererbsen
Zum Fertigstellen
Tipps
- •Mit gedämpftem Reis, Roti oder braunem Brot servieren, dann wird daraus eine vollwertige Mahlzeit.
- •Cape-Malay-Curry ist meist warm gewürzt und aromatisch statt sehr scharf; Chili nur nach Wunsch für mehr Schärfe zugeben.
- •Für eine noch cremigere Konsistenz vor dem Servieren ein paar Kartoffelwürfel leicht in der Sauce zerdrücken.
- •Reste halten sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage und schmecken am nächsten Tag oft noch besser.
Zubereitung
- 1
Alle Zutaten zuerst vorbereiten: die Zwiebel fein hacken, den Knoblauch zerdrücken, den Ingwer reiben, die Tomate hacken, die Kartoffeln schälen und würfeln und die Karotte in Scheiben schneiden. Gleich große Stücke sorgen dafür, dass alles gleichmäßig gart und das Gericht besonders anfängerfreundlich bleibt.
150 g Zwiebel, fein gehackt3 Zehen (9 g) Knoblauch, fein gehackt15 g Ingwer, fein gerieben200 g Tomate, gehackt300 g Kartoffeln, geschält und in 2 cm große Würfel geschnitten100 g Karotte, in Scheiben geschnitten - 2
Das Öl in einem mittelgroßen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 4–5 Minuten weich und leicht goldgelb dünsten, dabei häufig umrühren, damit sie süß wird, ohne zu verbrennen.
20 ml Pflanzenöl150 g Zwiebel, fein gehackt - 3
Knoblauch und Ingwer zugeben und 30 Sekunden mitdünsten, nur bis es duftet. Currypulver, Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander einrühren und weitere 30 Sekunden garen, damit die Gewürze im Öl aufblühen; wirkt die Pfanne trocken, die Hitze etwas reduzieren, damit nichts ansetzt.
3 Zehen (9 g) Knoblauch, fein gehackt15 g Ingwer, fein gerieben15 g Cape-Malay-Currypulver3 g gemahlene Kurkuma2 g gemahlener Kreuzkümmel2 g gemahlener Koriander - 4
Die gehackte Tomate, Salz und schwarzen Pfeffer zugeben. 4–5 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen, bis die Tomaten zu einer dicken, sämigen Basis zerfallen und sich an den Rändern etwas Öl absetzt.
200 g Tomate, gehackt5 g Salz1 g schwarzer Pfeffer - 5
Kartoffeln, Karotte, Kichererbsen und Wasser zugeben. Gut umrühren und dabei den Bratensatz vom Topfboden lösen. Zum sanften Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und teilweise zugedeckt köcheln lassen.
300 g Kartoffeln, geschält und in 2 cm große Würfel geschnitten100 g Karotte, in Scheiben geschnitten240 g gekochte Kichererbsen, abgetropft250 ml Wasser - 6
18–20 Minuten sanft köcheln lassen, ein- bis zweimal umrühren, bis die Kartoffeln mit einem Messer leicht einzustechen sind und die Sauce eingedickt ist. Falls sie zu stark reduziert, bevor die Kartoffeln gar sind, einfach einen kleinen Schuss Wasser zugeben.
- 7
Die Hitze ausschalten und Zitronensaft sowie frischen Koriander unterrühren. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Das Curry vor dem Servieren 2 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen setzen und die Sauce noch etwas bindet.
10 ml Zitronensaft10 g frischer Koriander, gehackt
Ursprung & Geschichte
Die Cape-Malay-Küche entwickelte sich im Westkap aus den kulinarischen Traditionen versklavter und verbannter Menschen aus Südostasien, Ostafrika sowie aus lokalen südafrikanischen Einflüssen. Ihre Currys sind für vielschichtige Gewürze, milde Süße und duftige, wohltuende Saucen bekannt. Gemüsevarianten sind typische Hausmannskost und werden oft mit Kartoffeln und Hülsenfrüchten günstig und sättigend zubereitet.
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