Ghalieh Mahi
Ghalieh Mahi ist ein tief aromatischer Fischeintopf mit einer leuchtend grünen Kräuterbasis und einer markanten Tamarindenote. Die Sauce ist herzhaft, säuerlich und auf die beste Art leicht bitter und umhüllt zarte Fischstücke, die sich perfekt mit lockerem Basmatireis servieren lassen.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
17 ZutatenFisch und Tamarinde
Kräuterbasis
Eintopf
Zum Servieren
Tipps
- •Seebarsch, Kabeljau, Schellfisch, Heilbutt oder Zackenbarsch eignen sich gut; wählen Sie einen festen Fisch, der nicht leicht zerfällt.
- •Falls frische Bockshornkleeblätter nicht erhältlich sind, 1 Esslöffel getrocknete Bockshornkleeblätter, zerstoßen, verwenden und zusammen mit dem Koriander zugeben; das Aroma wird etwas intensiver, daher sparsam dosieren.
- •Der Eintopf ist traditionell recht säuerlich. Wenn Ihre Tamarindenpaste unterschiedlich stark ist, zunächst drei Viertel der abgesiebten Flüssigkeit verwenden, die Sauce abschmecken und den Rest bei Bedarf zugeben.
- •Für einen volleren südiranischen Stil mit einfachem Reis und einer Beilage aus rohen Zwiebeln, Kräutern und Radieschen servieren.
Zubereitung
- 1
Die Tamarindenpaste in eine kleine Schüssel geben, mit dem heißen Wasser verrühren und gut zerdrücken, bis sich möglichst viel gelöst hat. Währenddessen stehen lassen, dann durch ein feines Sieb streichen und dabei die dicke, säuerliche Flüssigkeit ausdrücken; Fasern oder Kerne, falls vorhanden, entsorgen.
40 g Tamarindenpaste120 ml heißes Wasser - 2
Den Fisch trocken tupfen und in 4 bis 5 cm große Stücke schneiden. Vorsichtig mit feinem Salz, schwarzem Pfeffer und Kurkuma würzen. Beiseitestellen, während Sie die Kräuterbasis ansetzen; diese kurze Würzzeit sorgt für Geschmack, ohne dass der Fisch lange marinieren muss.
320 g feste weiße Fischfilets ohne Haut, in große Stücke geschnitten4 g feines Salz1 g schwarzer Pfeffer2 g gemahlener Kurkuma - 3
Eine breite Sautierpfanne oder einen flachen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und das neutrale Öl hineingeben. Die Zwiebel zugeben und 5 bis 6 Minuten garen, bis sie weich und leicht goldgelb ist. Knoblauch und Kurkuma einrühren und weitere 30 Sekunden mitgaren, nur bis es duftet; der Knoblauch darf nicht bräunen, sonst wird er bitter.
30 ml neutrales Öl150 g Zwiebel, fein gewürfelt15 g Knoblauchzehen, gehackt3 g gemahlener Kurkuma - 4
Den gehackten Koriander und die Bockshornkleeblätter zugeben. Bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten unter häufigem Rühren garen, bis die Kräuter dunkler werden, an Volumen verlieren und intensiv aromatisch riechen. Dieser Schritt ist entscheidend für den authentischen Geschmack: Die Kräuter sollen genug anbraten, um ihren rohen Geschmack zu verlieren, aber nicht verbrennen.
120 g frischer Koriander, fein gehackt25 g frische Bockshornkleeblätter, fein gehackt - 5
Die abgesiebte Tamarindenflüssigkeit und das Wasser zugießen, dann feines Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen. Sanft köcheln lassen und 5 Minuten garen, damit sich Zwiebel und Kräuter zu einer leicht dicklichen, säuerlich-herzhaften Brühe verbinden. Nur leicht nachwürzen; der Eintopf sollte vor dem Fisch deutlich säuerlich schmecken.
180 ml Wasser3 g feines Salz1 g schwarzer Pfeffer40 g Tamarindenpaste120 ml heißes Wasser - 6
Die Hitze reduzieren, sodass die Flüssigkeit nur noch ganz leicht köchelt. Die Fischstücke in einer Lage in den Eintopf legen und etwas Sauce darüberlöffeln. Teilweise abdecken und 6 bis 8 Minuten garen, je nach Dicke, bis der Fisch gerade eben nicht mehr glasig ist und sich leicht zerteilen lässt. Nicht kräftig rühren; die Pfanne lieber vorsichtig schwenken, damit der Fisch zusammenhält.
320 g feste weiße Fischfilets ohne Haut, in große Stücke geschnitten - 7
Die Hitze ausschalten und den Eintopf 3 Minuten ruhen lassen. Diese kurze Pause sorgt dafür, dass der Fisch sanft fertig gart und die Kräuter-Tamarinden-Sauce sich darum legt.
- 8
Ghalieh Mahi heiß mit gedämpftem Basmatireis und Zitronenspalten servieren. Großzügig Kräutersauce über Fisch und Reis geben.
300 g gedämpfter Basmatireis2 wedges Zitronenspalten
Ursprung & Geschichte
Ghalieh Mahi ist ein klassischer Fischeintopf aus Südiran, besonders aus Khuzestan und der Küste des Persischen Golfs, wo Meeresfrüchte und kräftige säuerliche Aromen zentral für die Küche sind. Die charakteristische Kombination aus Koriander, Bockshornklee, Knoblauch und Tamarinde spiegelt regionale Handelsverbindungen und die Vorliebe des warmen Klimas für kräuterbetonte, säuerliche Gerichte wider.
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