Gaeng Pa
Gaeng Pa ist ein leuchtendes, feuriges thailändisches Curry mit leichter Brühe statt Kokosmilch, wodurch Galgant, Chili, Makrut-Limette und heiliges Basilikum klar hervortreten. Schweinefleisch, Bambussprossen und Gemüse garen kurz in der aromatischen Brühe zu einer herzhaften, scharfen und wohlig wärmenden Schüssel.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
16 ZutatenCurry-Basis
Currybrühe und Gemüse
Zum Fertigstellen
Tipps
- •Für ein traditionelleres Schärfeprofil alle Chilisamen drinlassen; für ein etwas milderes Curry bei der Hälfte der Chilis einige Samen entfernen.
- •Falls frische grüne Pfefferkörner nicht erhältlich sind, lieber weglassen als durch getrockneten schwarzen Pfeffer zu ersetzen; der Geschmack ist ein anderer.
- •Schweineschulter statt magerer Lende wählen, weil sie in der Brühe saftiger bleibt und besser zum rustikalen Stil des Gerichts passt.
- •Dieses Curry wird oft mit Reis gegessen, funktioniert aber in einer Paleo-orientierten Mahlzeit auch allein als suppiges Hauptgericht.
Zubereitung
- 1
Alles zuerst vorbereiten: die Schweineschulter dünn schneiden; den Galgant schälen und in Scheiben schneiden; den zarten inneren Teil des Zitronengrases schneiden; die Thai-Auberginen vierteln; die Bohnen in kurze Stücke schneiden; den Babymais halbieren; die Makrut-Limettenblätter zupfen. Abgespülte Bambussprossen aus der Dose gut zu waschen hilft, metallischen oder säuerlichen Konservengeschmack zu entfernen.
300 g Schweineschulter, dünn geschnitten20 g Galgant, geschält und in Scheiben geschnitten1 Stängel (20 g) Zitronengras, nur der zarte innere Teil, in Scheiben geschnitten120 g kleine Thai-Auberginen, geviertelt80 g Schlangenbohnen oder grüne Bohnen, in 4 cm lange Stücke geschnitten60 g Babymais, längs halbiert4 Makrut-Limettenblätter, gezupft150 g Bambussprossen, abgetropft und abgespült, in Scheiben geschnitten - 2
Die Curry-Basis aus roten Chilis, Knoblauch, Galgant, Zitronengras und Shrimp Paste grob zerstoßen oder mixen. Eine rustikale Textur ist für Jungle Curry typisch; nicht ganz glatt pürieren. Wenn Sie einen Mixer verwenden, nur 1–2 TL Wasser zugeben, falls nötig, damit die Masse in Gang kommt.
8 rote Bird’s-Eye-Chilis6 Knoblauchzehen20 g Galgant, geschält und in Scheiben geschnitten1 Stängel (20 g) Zitronengras, nur der zarte innere Teil, in Scheiben geschnitten1 TL (5 g) Shrimp Paste - 3
Wasser oder Brühe in einem mittelgroßen Topf bei mittelhoher Hitze zum Kochen bringen. Die Currypaste einrühren und 1–2 Minuten mitköcheln lassen, bis die Brühe intensiv aromatisch riecht und sich die Paste vollständig verteilt hat.
500 ml Wasser oder ungesalzene Schweinebrühe8 rote Bird’s-Eye-Chilis6 Knoblauchzehen20 g Galgant, geschält und in Scheiben geschnitten1 Stängel (20 g) Zitronengras, nur der zarte innere Teil, in Scheiben geschnitten1 TL (5 g) Shrimp Paste - 4
Das Schweinefleisch zugeben und 4–5 Minuten sanft köcheln lassen, dabei umrühren, damit sich die Scheiben trennen und gleichmäßig garen. Eventuellen Schaum abschöpfen, damit die Brühe klarer bleibt. Das Schweinefleisch sollte gerade gar und noch zart sein, nicht zu lange sprudelnd kochen.
300 g Schweineschulter, dünn geschnitten - 5
Bambussprossen, Thai-Auberginen, Bohnen, Babymais, Makrut-Limettenblätter und frische grüne Pfefferkörner zugeben. 6–8 Minuten köcheln lassen, bis die Auberginen weich, aber nicht zerfallen sind und die Bohnen noch etwas Biss haben.
150 g Bambussprossen, abgetropft und abgespült, in Scheiben geschnitten120 g kleine Thai-Auberginen, geviertelt80 g Schlangenbohnen oder grüne Bohnen, in 4 cm lange Stücke geschnitten60 g Babymais, längs halbiert4 Makrut-Limettenblätter, gezupft2 Zweige (20 g) frische grüne Pfefferkörner - 6
Mit Fischsauce würzen und dann abschmecken. Jungle Curry sollte eher scharf, herzhaft und aromatisch als reichhaltig sein. Den Limettensaft erst am Ende zugeben, damit er frisch bleibt und für Helligkeit sorgt.
2 EL (30 ml) Fischsauce1 EL (15 ml) Limettensaft - 7
Die Hitze ausschalten und die heiligen Basilikumblätter nur so lange unterheben, bis sie durch die Restwärme zusammenfallen. Sofort servieren, solange die Brühe duftet und feurig ist.
15 g heilige Basilikumblätter
Ursprung & Geschichte
Gaeng Pa, also Jungle Curry, stammt aus den bewaldeten Regionen Thailands, wo Kokosnüsse historisch weniger verfügbar waren als in Zentral- und Südthailand. Anders als reichhaltigere Kokoscurrys basiert es auf Kräutern, Wurzeln, Chilis und einer klaren, sehr aromatischen Brühe. Das Gericht ist für seinen rustikalen Charakter und seine deutliche Schärfe bekannt.
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