Pelau
Pelau ist ein herzhaftes karibisches Reisgericht, bei dem Hähnchen in dunklem Karamell angebraten und anschließend mit Taubenerbsen, Kokosmilch, Kürbis und Thymian geschmort wird. Das Ergebnis ist duftend, reich gefärbt und wohltuend, mit lockerem Reis und einer feinen Süße, die Kräuter und Gewürze ausbalanciert.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
20 ZutatenHähnchen und Würzbasis
Reistopf
Zum Fertigstellen
Tipps
- •Parboiled-Reis ist für Pelau die verlässlichste Wahl, da er in einem One-Pot-Gericht seine Form gut behält.
- •Die Scotch-Bonnet-Chili ganz lassen, wenn Sie Aroma und milde Schärfe im Hintergrund wünschen; nur anstechen, wenn das Gericht deutlich schärfer sein soll.
- •Wenn rohe Taubenerbsen statt gekochter verwendet werden, müssen sie vorher vollständig gegart werden; sonst wird der Reis zu weich, bevor die Erbsen gar sind.
- •Zu Pelau passen sehr gut ein einfacher Gurkensalat, Avocado-Scheiben oder Coleslaw.
Zubereitung
- 1
Das Hähnchen mit Salz, schwarzem Pfeffer, gehacktem Knoblauch, Thymianblättern und grüner Würzpaste würzen. Gut vermengen und während Sie die übrigen Zutaten vorbereiten kurz ziehen lassen; schon 10 Minuten reichen, damit das Aroma einzieht.
300 g Hähnchenschenkel ohne Knochen und Haut, in 3 cm große Stücke geschnitten5 g feines Salz1 g gemahlener schwarzer Pfeffer8 g Knoblauch, fein gehackt2 g frische Thymianblätter20 g grüne Würzpaste oder fein gehackte Frühlingszwiebel - 2
Einen breiten schweren Topf oder eine tiefe Sautierpfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Das Öl hineingeben und dann den braunen Zucker gleichmäßig darüberstreuen. Schmelzen und aufschäumen lassen, bis er tief mahagonifarben ist, 1-2 Minuten; den Topf eher schwenken als rühren, damit er gleichmäßig karamellisiert, ohne zu verbrennen.
15 ml neutrales Öl18 g dunkelbrauner Zucker - 3
Das gewürzte Hähnchen sofort in den Karamell geben. Alles gut umrühren, damit jedes Stück überzogen ist, und 4-5 Minuten garen, bis das Hähnchen leicht gebräunt ist und der Karamell am Fleisch haftet. Wenn der Topf zu dunkel wirkt oder bitter riecht, die Hitze sofort reduzieren.
300 g Hähnchenschenkel ohne Knochen und Haut, in 3 cm große Stücke geschnitten - 4
Die gewürfelte Zwiebel, rote Paprika und den Kürbis hinzufügen. 3-4 Minuten garen und dabei den Topfboden abkratzen, um die Bratrückstände zu lösen; sie geben dem Reis seine typische Tiefe.
100 g Zwiebel, gewürfelt80 g rote Paprika, gewürfelt120 g Kürbis oder Butternut-Kürbis, geschält und klein gewürfelt - 5
Den gespülten Reis und die Taubenerbsen unterrühren und 1 Minute mitgaren, damit die Körner mit dem gewürzten Fett überzogen sind. So bleibt der Reis locker und wird nicht matschig.
160 g Langkorn-Parboiled-Reis, gespült150 g gekochte Taubenerbsen, abgetropft - 6
Kokosmilch und Wasser oder Brühe angießen, dann die Thymianzweige, die ganze Scotch-Bonnet-Chili und das restliche Salz hinzufügen. Einmal umrühren, damit nichts am Boden festklebt, und kräftig zum Köcheln bringen.
200 ml Kokosmilch220 ml Wasser oder leichte Hühnerbrühe4 g frische Thymianzweige1 kleine ganze Scotch-Bonnet-Chili, nicht angestochen3 g feines Salz - 7
Fest zudecken, die Hitze auf niedrig reduzieren und 18-20 Minuten garen, bis der Reis gar und die meiste Flüssigkeit aufgenommen ist. In dieser Phase nicht umrühren; den Topf bei Bedarf einmal drehen, damit alles gleichmäßig gart. Das Hähnchen sollte vollständig durchgegart sein und der Kürbis weich genug, um sich leicht mit einem Löffel zerdrücken zu lassen.
- 8
Die Hitze ausschalten und das Pelau zugedeckt 5 Minuten ruhen lassen. Die Scotch-Bonnet-Chili und die Thymianzweige entfernen, dann mit einer Gabel vorsichtig auflockern. Die Butter unterheben, damit das Gericht glänzt und runder schmeckt.
10 g ungesalzene Butter - 9
Mit der gehackten Petersilie oder Chadon Beni bestreuen und heiß direkt aus dem Topf servieren.
5 g frische Petersilie oder Chadon Beni, gehackt
Ursprung & Geschichte
Pelau ist in der englischsprachigen Karibik ein beliebtes One-Pot-Gericht, besonders in Trinidad und Tobago, wo karamellisierter Zucker dem Reis und dem Fleisch ihre charakteristische dunkle Farbe und ihren typischen Geschmack verleiht. Das Gericht spiegelt Einflüsse aus afrikanischen, indischen und kreolischen Kochtraditionen wider und verbindet Reis, Erbsen, Fleisch, Kräuter und Kokos zu einer alltagstauglichen Mahlzeit mit festlichem Charakter.
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