Käsespätzle
Käsespätzle sind eine reichhaltige, wohltuende Pfanne aus zarten hausgemachten Eierteigwaren, die mit geschmolzenem Emmentaler verbunden und mit süßen, knusprigen Zwiebeln gekrönt werden. Das Ergebnis ist herzhaft, buttrig und wunderbar sättigend – mit einer feinen Muskatnote und jedem Bissen etwas Käsefäden.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
14 ZutatenFür den Spätzleteig
Für die Röstzwiebeln
Zum Schichten und Fertigstellen
Tipps
- •Wenn der Teig zu fest zum Pressen wirkt, 1-2 TL Wasser zugeben; ist er zu weich, 1 EL Mehl unterrühren.
- •Am besten mit sanftem Sieden statt sprudelndem Kochen arbeiten, damit die Spätzle ihre Form behalten.
- •Für den besten Geschmack einen nussigen Emmentaler im Alpenstil oder, falls verfügbar, Bergkäse verwenden.
- •Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit kräftigem Vinaigrette-Dressing, das die Reichhaltigkeit ausgleicht.
Zubereitung
- 1
Einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser zum sanften Kochen bringen. Gleichzeitig die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Den Käse bei Bedarf reiben und den Schnittlauch schneiden.
250 g Zwiebeln160 g Allgäuer Emmentaler, gerieben10 g Schnittlauch, fein geschnitten1/2 TL feines Salz - 2
Für den Spätzleteig Mehl, Eier, Vollmilch, Wasser, feines Salz und gemahlene Muskatnuss in einer Schüssel glatt und zäh verrühren. 1-2 Minuten kräftig schlagen, bis der Teig elastisch wird und Blasen wirft; er sollte langsam vom Löffel fallen und nicht wie dünner Pfannkuchenteig fließen.
180 g Weizenmehl2 große Eier60 ml Vollmilch30 ml Wasser4 g feines Salz1/4 TL gemahlene Muskatnuss - 3
Die 25 g Butter in einer breiten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die geschnittenen Zwiebeln und 1 Prise Salz dazugeben und 12-15 Minuten unter häufigem Rühren goldbraun und süß braten. Die Hitze reduzieren, falls sie zu schnell Farbe annehmen; gut gebräunte Zwiebeln sind für den typischen Geschmack unverzichtbar.
25 g Butter250 g Zwiebeln1 Prise feines Salz - 4
Sobald das Wasser sanft kocht, den Teig portionsweise durch einen Spätzlehobel, ein grobes Sieb oder vom Brett ins Wasser drücken bzw. schaben. Jede Portion 1 1/2-2 Minuten garen; wenn die Spätzle an die Oberfläche steigen und aufgequollen aussehen, mit einer Schaumkelle herausheben und kurz in einem Sieb abtropfen lassen.
180 g Weizenmehl2 große Eier60 ml Vollmilch30 ml Wasser4 g feines Salz1/4 TL gemahlene Muskatnuss - 5
Die 15 g Butter in einer großen Pfanne oder in der leeren Zwiebelpfanne schmelzen. Die abgetropften Spätzle hineingeben, mit 1/2 TL feinem Salz und schwarzem Pfeffer würzen und kurz durchschwenken. Die Hälfte des geriebenen Allgäuer Emmentalers dazugeben und nur so lange unterheben, bis er zu schmelzen beginnt und die Nudeln überzieht.
15 g Butter1/2 TL feines Salz1/4 TL schwarzer Pfeffer160 g Allgäuer Emmentaler, gerieben - 6
Die Hitze auf niedrig stellen. Den restlichen Allgäuer Emmentaler und etwa zwei Drittel der gebräunten Zwiebeln schichten oder unterheben. 1 Minute abdecken, damit der Käse vollständig schmilzt, ohne auszutrocknen.
160 g Allgäuer Emmentaler, gerieben250 g Zwiebeln - 7
Sofort servieren und mit den restlichen Röstzwiebeln sowie dem Schnittlauch bestreuen. Käsespätzle sollten glänzend, käsig und leicht ziehend sein, wenn man sie auf die Teller gibt.
250 g Zwiebeln10 g Schnittlauch, fein geschnitten
Ursprung & Geschichte
Käsespätzle stammen aus Schwaben und dem Allgäu in Süddeutschland, wo Spätzle seit Jahrhunderten ein Grundnahrungsmittel sind. Das Gericht entwickelte sich als deftige Bauernmahlzeit aus frischen Eierteigwaren, regionalem Bergkäse und gebratenen Zwiebeln. Bis heute gehört es zu den bekanntesten Wohlfühlgerichten der Region.
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