Haemul Pajeon
Haemul Pajeon ist ein koreanischer Pfannkuchen mit knusprigem Rand, gefüllt mit süßen Frühlingszwiebeln, zartem Tintenfisch und saftigen Garnelen. Innen bleibt er herzhaft und saftig, außen bräunt er zu einem angenehmen Crunch, besonders wenn man ihn in eine kräftige Soja-Essig-Sauce dippt.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
18 ZutatenPfannkuchenteig
Meeresfrüchte und Frühlingszwiebeln
Zum Braten
Dip-Sauce
Tipps
- •Kaltes Wasser und Reismehl sorgen für einen leichteren, knusprigeren Pajeon.
- •Das Trocken tupfen der Meeresfrüchte ist wichtig; zu viel Feuchtigkeit macht den Pfannkuchen weich.
- •Für die beste Kruste die Pfanne nicht überladen und die Hitze eher auf mittelhoch als niedrig halten.
- •Wenn deine Pfanne kleiner als 24 cm ist, lieber zwei kleinere Pfannkuchen backen – das lässt sich leichter wenden und wird knuspriger.
Zubereitung
- 1
Alle Zutaten zuerst vorbereiten, damit es schnell geht: Die Garnelen in mundgerechte Stücke schneiden, den Tintenfisch in dünne 1-cm-Ringe oder Streifen schneiden, die Frühlingszwiebeln putzen und in etwa 10-12 cm lange Stücke schneiden und die Chili schneiden. Die Meeresfrüchte gut trocken tupfen, damit sie im Teig braten statt zu dämpfen.
100 g rohe Garnelen, geschält und entdarmt100 g Tintenfischröhren oder gereinigte Tintenfischkörper120 g Frühlingszwiebeln10 g rote Chili, dünn geschnitten - 2
Die Dip-Sauce zubereiten, indem Sojasauce, Reisessig, Wasser, Sesamöl, Sesamsamen und die geschnittene Frühlingszwiebel in einer kleinen Schüssel verrührt werden. Beiseitestellen, damit sich die Aromen verbinden, während du kochst.
30 ml Sojasauce20 ml Reisessig10 ml Wasser5 ml Sesamöl4 g geröstete Sesamsamen10 g Frühlingszwiebel, fein geschnitten - 3
In einer Schüssel Weizenmehl, Reismehl und Salz verquirlen. Kaltes Wasser, Ei, Sojasauce und Sesamöl dazugeben und nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu stark verrühren; ein nur leicht gemischter Teig hält den Pfannkuchen knusprig statt zäh.
90 g Weizenmehl30 g Reismehl3 g feines Meersalz120 ml kaltes Wasser1 großes Ei10 ml Sojasauce5 ml Sesamöl - 4
Eine 24-26 cm große beschichtete oder gut eingebrannte Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis sie heiß ist, dann die Hälfte des neutralen Öls hineingeben. Wenn das Öl schimmert, etwa zwei Drittel der Frühlingszwiebeln locker in der Pfanne verteilen. So bekommt der Pfannkuchen seine klassische, stark von Frühlingszwiebeln geprägte Struktur.
30 ml neutrales Öl120 g Frühlingszwiebeln - 5
Den Teig gleichmäßig über die Frühlingszwiebeln gießen, dann Garnelen, Tintenfisch, die restlichen Frühlingszwiebeln und die Chili darauf verteilen. Mit einem Pfannenwender leicht andrücken, damit die Meeresfrüchte haften. 3-4 Minuten braten und die Pfanne gelegentlich drehen, bis die Unterseite tief goldbraun ist und die Ränder fest wirken.
100 g rohe Garnelen, geschält und entdarmt100 g Tintenfischröhren oder gereinigte Tintenfischkörper120 g Frühlingszwiebeln10 g rote Chili, dünn geschnitten30 ml neutrales Öl90 g Weizenmehl30 g Reismehl3 g feines Meersalz120 ml kaltes Wasser1 großes Ei10 ml Sojasauce5 ml Sesamöl - 6
Das restliche Öl am Rand entlang hineingeben. Den Pfannkuchen vorsichtig in einer entschlossenen Bewegung wenden oder auf einen Teller gleiten lassen und zurück in die Pfanne stürzen. Die zweite Seite 3-4 Minuten braten, bis sie knusprig und gebräunt ist und die Garnelen nicht mehr durchsichtig und der Tintenfisch gerade zart ist. Falls nötig, die Hitze etwas reduzieren, damit nichts verbrennt, bevor die Mitte durchgegart ist.
30 ml neutrales Öl - 7
Auf ein Brett geben und 1 Minute ruhen lassen, damit die Kruste beim Schneiden knusprig bleibt. In Stücke oder Quadrate schneiden und sofort mit der Dip-Sauce servieren.
Ursprung & Geschichte
Pajeon ist ein beliebter koreanischer herzhafter Pfannkuchen, bei dem pa, also Frühlingszwiebeln, im Mittelpunkt stehen, und wird häufig als Snack, Vorspeise oder Anju zu Getränken genossen. Haemul Pajeon ist die Meeresfrüchte-Variante, besonders beliebt in den Küstenregionen Koreas, wo frische Schalentiere und Tintenfisch reichlich vorhanden sind. Seine knusprigen Ränder und das zarte Innere haben ihn sowohl zu Hause als auch in lockeren Restaurants zu einem Klassiker gemacht.
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