Mapo Tofu
Mapo Tofu ist ein klassisches Sichuan-Gericht aus zitterndem Seidentofu und herzhaftem Schweinefleisch in einer glänzenden roten Sauce, die mit Doubanjiang, Knoblauch, Ingwer und Pfefferkörnern aromatisiert ist. Das fertige Gericht ist tief herzhaft, leicht gebunden und vielschichtig mit Schärfe, Umami und dem typischen betäubenden Duft der Sichuan-Küche.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
16 ZutatenTofu und Schweinefleisch
Sichuan-Saucenbasis
Zum Binden und Verfeinern
Tipps
- •Für die authentischste Textur sehr weichen Seidentofu verwenden und vorsichtig damit umgehen; eine beschichtete Pfanne oder ein gut eingebrannter Wok verhindert Ankleben.
- •Wer es schärfer und traditioneller mag, gibt zusammen mit dem Doubanjiang 1–2 TL Chilipulver oder Chiliöl hinzu.
- •Doubanjiang ist unterschiedlich salzig, daher vor zusätzlicher Sojasauce abschmecken.
- •Mapo Tofu schmeckt am besten mit schlichtem gedämpftem Reis, der die scharfe, salzige und betäubende Sauce ausgleicht.
Zubereitung
- 1
Falls Sie Wasser statt Brühe verwenden, bringen Sie einen Wasserkocher mit Wasser zum Kochen. Den Seidentofu abtropfen lassen und in 2 cm große Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer fein hacken. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die weißen von den grünen Teilen trennen. Die Sichuan-Pfefferkörner mit der Messerseite oder im Mörser leicht zerstoßen; so entfalten sie mehr Aroma als im Ganzen.
400 g Seidentofu12 g Knoblauch10 g Ingwer2 ganze (ca. 30 g) Frühlingszwiebeln, weiße und grüne Teile getrennt3 g Sichuan-Pfefferkörner - 2
In einer kleinen Schüssel Speisestärke und Wasser glatt rühren. In einer zweiten Schüssel helle Sojasauce, Shaoxing-Wein, Zucker und gemahlenen weißen Pfeffer verrühren, damit die Würzung bereitsteht, sobald Sie mit dem Kochen beginnen.
8 g Speisestärke20 ml Wasser15 ml helle Sojasauce15 ml Shaoxing-Wein3 g Zucker1 g gemahlener weißer Pfeffer - 3
Einen Wok oder eine tiefe Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sie heiß ist, dann das neutrale Öl zugeben. Die zerstoßenen Sichuan-Pfefferkörner hineingeben und 20 bis 30 Sekunden anbraten, bis sie duften, aber nicht dunkel werden. Die weißen Frühlingszwiebelteile, Knoblauch und Ingwer zugeben und etwa 30 Sekunden pfannenrühren, bis alles aromatisch ist.
20 ml neutrales Öl3 g Sichuan-Pfefferkörner2 ganze (ca. 30 g) Frühlingszwiebeln, weiße und grüne Teile getrennt12 g Knoblauch10 g Ingwer - 4
Das Schweinehackfleisch zugeben und bei mittelhoher Hitze 2 bis 3 Minuten pfannenrühren, dabei gut zerteilen, bis das Fleisch seine rohe Farbe verloren hat und etwas Fett austritt. Das Fleisch eher in der Pfanne bewegen als ständig zu rühren, damit es etwas Farbe und mehr Geschmack bekommt.
150 g Schweinehackfleisch - 5
Doubanjiang zugeben und 1 Minute mit dem Fleisch anbraten, dabei ständig rühren, bis das Öl rot wird und duftet. Dieser Schritt ist entscheidend für Farbe und Tiefe der Sauce.
30 g Doubanjiang - 6
Die Sojasaucenmischung und die Hühnerbrühe oder das Wasser zugießen. Sanft köcheln lassen. Die Tofuwürfel vorsichtig hineingleiten lassen und die Pfanne eher sanft schwenken als kräftig rühren, damit der Tofu in schönen Stücken bleibt.
15 ml helle Sojasauce15 ml Shaoxing-Wein3 g Zucker1 g gemahlener weißer Pfeffer200 ml Hühnerbrühe oder Wasser400 g Seidentofu - 7
3 bis 4 Minuten sanft köcheln lassen, damit der Tofu durchwärmt und die Sauce aufnimmt. Die Stärkemischung noch einmal umrühren, dann etwa zwei Drittel davon unter sanftem Heben oder Schwenken einlaufen lassen. Nur bei Bedarf mehr zugeben; die Sauce soll Tofu und Fleisch leicht überziehen, nicht klebrig werden.
8 g Speisestärke20 ml Wasser - 8
Die Hitze ausschalten und das geröstete Sesamöl darüberträufeln. Die grünen Frühlingszwiebelteile darüberstreuen. Abschmecken und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Brühe oder Wasser verdünnen, falls die Sauce zu stark eingekocht ist. Sofort servieren, idealerweise mit gedämpftem Reis.
5 ml geröstetes Sesamöl2 ganze (ca. 30 g) Frühlingszwiebeln, weiße und grüne Teile getrennt
Ursprung & Geschichte
Mapo Tofu stammt aus Sichuan und wird traditionell einer Köchin in Chengdu aus der Qing-Dynastie namens Chen Mapo zugeschrieben. Berühmt wurde das Gericht durch seinen typischen Mala-Charakter: die Kombination aus Schärfe von Chilischoten und dem prickelnd betäubenden Gefühl von Sichuan-Pfefferkörnern.
Mit Gourmate noch mehr erleben
Koche dieses Rezept in Gourmate – deiner KI-gestützten Mahlzeitenplan-App.
Mahlzeiten planen
Wochenplan auf Knopfdruck
Fragen stellen
Chat mit dem KI-Koch
Rezept anpassen
Portionen & Zutaten ändern
Koch-Modus
Schritt-für-Schritt-Führung
Küchen-Timer
Eingebaute Timer & Alarme
Einkaufsliste
Automatisch generiert
