Fabada Asturiana
Fabada Asturiana ist ein reichhaltiger, wohltuender weißer Bohneneintopf mit tief rauchiger Brühe und zarten, cremigen Bohnen. Chorizo, Morcilla und Schweineschulter verleihen dem Topf würzige Fülle und Paprikawärme, während Safran für einen feinen aromatischen Abschluss sorgt. Das Ergebnis ist rustikal, gehaltvoll und ausgesprochen sättigend.
Nährwerte · pro Portion
Zutaten
13 ZutatenFür den Eintopf
Zum Fertigstellen
Tipps
- •Für den klassischen Geschmack möglichst große asturische Fabes verwenden; Cannellini oder andere große weiße Bohnen sind ein brauchbarer Ersatz, die Textur ist jedoch etwas anders.
- •Ein sehr sanftes Köcheln ist bei Fabada entscheidend: Starkes Kochen kann die Bohnen aufplatzen lassen und die Brühe fettig machen.
- •Wenn es in 60 Minuten fertig sein soll, helfen gut eingeweichte Bohnen und ein breiter Topf beim schnelleren Garen; ältere Bohnen brauchen dennoch länger.
- •Fabada schmeckt nach kurzer Ruhezeit oft noch besser, und Reste lassen sich mit einem Schuss Wasser bei niedriger Hitze wunderbar aufwärmen.
Zubereitung
- 1
Am Vortag die getrockneten fabes-Bohnen 10–12 Stunden in reichlich kaltem Wasser einweichen. Vor der Verwendung abgießen. Das Einweichen ist für ein gleichmäßiges Garen wichtig und in der Vorbereitungszeit enthalten, nicht aber in der aktiven Kochzeit.
300 g getrocknete fabes-Bohnen, über Nacht eingeweicht und abgetropft - 2
Die eingeweichten Bohnen mit der geräucherten Schweineschulter, der ganzen Zwiebel, dem angedrückten Knoblauch und dem Lorbeerblatt in einen schweren Topf geben. Wasser oder Brühe angießen. Langsam bei mittlerer Hitze zum sanften Köcheln bringen; nicht kräftig kochen lassen, sonst können die Bohnen aufplatzen. Den aufsteigenden Schaum abschöpfen, damit die Brühe klarer bleibt.
300 g getrocknete fabes-Bohnen, über Nacht eingeweicht und abgetropft200 g geräucherte Schweineschulter, in 2 große Stücke geschnitten1 kleine (80 g) Zwiebel, geschält, aber ganz gelassen2 Knoblauchzehen, leicht angedrückt1 Lorbeerblatt1 Liter Wasser oder leichte ungesalzene Brühe - 3
Sobald der Topf nur noch sanft köchelt, Olivenöl, süßes geräuchertes Paprikapulver und Safranfäden zugeben. Den Topf lieber an den Henkeln schwenken als mit einem Löffel umzurühren, damit die Bohnen nicht zerbrechen. Sehr sanft 20 Minuten köcheln lassen.
15 ml Olivenöl1 TL süßes geräuchertes Paprikapulver0,15 g Safranfäden - 4
Chorizo und Morcilla im Ganzen zugeben. Weitere 20–25 Minuten sanft köcheln lassen und den Topf gelegentlich vorsichtig schwenken. Falls der Flüssigkeitsstand zu stark sinkt, etwas heißes Wasser zugeben, damit die Bohnen gerade bedeckt bleiben. Die Bohnen sollten weich werden und die Brühe durch Stärke und Fleisch langsam sämig werden.
150 g chorizo asturiano oder andere gereifte Kochchorizo150 g morcilla asturiana oder andere Kochblutwurst - 5
Die Bohnen auf Gargrad prüfen: innen cremig, die Haut aber noch intakt. Zwiebel und Lorbeerblatt entfernen. Die Brühe vor dem Salzen probieren, da Fleisch und Würste bereits gewürzt sind. Salz nur bei Bedarf zugeben. Ist die Brühe zu dünn, einen Löffel Bohnen am Topfrand zerdrücken und vorsichtig wieder unterrühren.
1 kleine (80 g) Zwiebel, geschält, aber ganz gelassen1 Lorbeerblattnach Geschmack Salz - 6
Die Hitze ausschalten und die Fabada 10 Minuten ruhen lassen; so kann sich die Brühe setzen und das Aroma verbinden. Chorizo und Morcilla in dicke Scheiben schneiden und die Schweineschulter in portionsgerechte Stücke teilen.
200 g geräucherte Schweineschulter, in 2 große Stücke geschnitten150 g chorizo asturiano oder andere gereifte Kochchorizo150 g morcilla asturiana oder andere Kochblutwurst - 7
Die Bohnen in vorgewärmte Schalen geben und das geschnittene Fleisch darauf anrichten. Reichlich Brühe darüberlöffeln und mit gehackter Petersilie abschließen.
1 EL frische glatte Petersilie, fein gehackt
Ursprung & Geschichte
Fabada Asturiana ist der typische Bohneneintopf Asturiens im Norden Spaniens, traditionell mit lokalen Fabes und einem Compango aus Schweinefleisch wie Chorizo, Morcilla und gepökeltem Schweinefleisch zubereitet. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde sie als kräftiges ländliches Gericht für das kühle, feuchte Klima der Region weithin bekannt. Heute gehört sie zu den beliebtesten klassischen Eintöpfen Spaniens.
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